Neonazismus

Neonazistische Mobilmachung im Zuge der Krise

Der Aufstieg der Nazipartei Goldene Morgenröte in Griechenland.
10.2013
Autor 
Dimitris Psarras
Übersetzer/in 
Teo Votsos
Reihe 
Analysen

Der Abschlussbericht des Bundestags- Untersuchungsausschusses zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) hat die deutsche Öffentlichkeit aufgeschreckt: Seit mindestens 20 Jahren treiben gut organisierte und gut vernetzte Rechtsextremisten und Rechtsterroristen in Deutschland ihr Unwesen, bereit, aus rassistischen Motiven zu morden. Die Gefahren von Rechtsextremismus und Neonazismus sind jedoch nicht auf Deutschland beschränkt, sie sind in vielen europäischen Ländern vorhanden. Der Journalist Dimitris Psarras, der sich seit Jahren mit dem Rechtsextremismus in Griechenland beschäftigt, sieht in der neonazistischen griechischen Organisation Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) und vergleichbaren Gruppierungen in anderen Ländern eine wachsende Gefahr für ganz Europa.

Der Aufstieg von Chrysi Avgi zeigt das rechte Potenzial, das in einer Gesellschaft schlummert und unter bestimmten Umständen vom Rechtsextremismus genutzt werden kann. Die Wirtschafts- und Finanzkrise und die damit seit 2010 in Griechenland einhergehenden extremen sozialen Verwerfungen bereiteten den Boden für den Aufstieg der griechischen Neonazis.

Die Broschüre von Dimitris Psarras ist inzwischen in folgenden Sprachen verfügbar:

Am 15. September wird in Athen die neue Broschüre von Psarras vorgestellt, mit dem Titel Die Goldene Morgenröte vor der Justiz - auf Griechisch geschrieben.


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