Auswirkungen der Krise
18.-20.
April 2013
Athen, Amalia Hotel

Armut und Reichtum - Ein Umverteilungsentwurf

Programm: 

Die Zahl der Menschen in Europa die von Armut betroffen sind steigt und ebenso die private und öffentliche Verschuldung. Zur gleichen Zeit wächst der Reichtum einer kleinen Gruppe, und die wirtschaftliche Macht konzentriert sich in ihren Händen. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung verfügen über 60-70 Prozent des Vermögens in Europa.
Während wir viel über das Phänomen der Armut wissen, haben wir wenige Daten und Informationen über die Konsequenzen und Wirkungen der wachsenden Ungleichverteilung von Reichtum, obwohl diese Ungleichverteilung als eine der zentralen Ursachen der gegenwärtigen Krise angesehen wird.
Immer mehr soziale Bewegungen engagieren sich auf nationalstaatlicher Ebene, um höhere Steuern auf Vermögen durchzusetzen. In einigen Ländern unterstützen auch einige Reiche solche Forderungen – z.B. in der Bundesrepublik.

Die Ziele des dreitägigen Seminars sind:

  • einen Überblick über die Reichtumskonzentration und wachsende Armut in den verschiedenen EU-Ländern zu bekommen;
  • die Auswirkungen der wachsenden Ungleichheit von Reichtum auf soziale Strukturen, den Wohlfahrtsstaat und die Demokratie zu diskutieren;
  • einen Überblick über die existierenden Initiativen auf nationalstaatlicher und europäischer Ebene zu bekommen, die auf diese Fragen zielen;
  • gemeinsam Ideen für Strategien und Konzepte zu entwickeln, um die ungleiche Verteilung von Reichtum zu reduzieren.

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