Auswirkungen der Krise

Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP)

Freibrief zur Deregulierung, Angriff auf Arbeitsplätze, Ende der Demokratie
04.2014
Autor 
John Hilary
Übersetzer/in 
Kristina Vesper
Sebastian Landsberger für lingua•trans•fair

Das Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ist ein umfassender Freihandels- und Investitionsvertrag, der gegenwärtig – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt wird. Wie Vertreter beider Seiten bestätigen, ist das Hauptziel von TTIP die Beseitigung von regulativen „Hindernissen“, die potenzielle Gewinne transnationaler Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks beschränken. Jedoch handelt es sich bei diesen „Hindernissen“ um einige unserer wertvollsten Sozialstandards und Umweltvorschriften, wie Arbeitnehmerschutz, Regeln bezüglich der Nahrungsmittelsicherheit (einschließlich der Begrenzung von GMOs), Regeln zum Gebrauch von Giftstoffen, digitale Datenschutzrechte oder neue Regeln zur Bankensicherheit, die eingeführt wurden, um eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 zu vermeiden. Mit anderen Worten: es steht viel auf dem Spiel.

Die vorliegende Broschüre von John Hilary, Direktor von War on Want, erklärt kurz und bündig die Hintergründe von TTIP und die Auswirkungen des Abkommens auf unser tägliches Leben im Falle einer zukünftigen Rechtskraft. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte Klarheit über diesen im Geheimen verhandelten Vertrag schaffen und zum Widerstand anregen: durch Vernetzung von Experten, Zivilgesellschaft und Politikern anlässlich von Workshops und Konferenzen in Europa und den USA.

 

Die Broschüre liegt in mehreren Sprachen vor:

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